Leistungen

Ob Impfung oder Blutanalyse – in unserer Sprechstunde sind Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen und Kleinnager gut aufgehoben. Ein umfassendes Spektrum der Kleintiermedizin ermöglicht optimale Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten….

Innere Medizin

Gesamtes Spektrum der üblichen internistischen Erkrankungen.

Allgemeine tiermedizinische Leistungen, zum Beispiel

  • Schutzimpfungen
  • Futter- und Diätberatung
  • Gewichtskontrolle
  • Parasiten-Prophylaxe (gegen Zecken, Flöhe, Würmer etc.)
  • Geriatrie (Seniorencheck)
  • Welpenberatung

Des Weiteren

  • Zahnsanierungen und Dentalbehandlungen (Zahnsteinentfernung – Zahnheilkunde: Zahnpolitur, Zahnbehandlung, Zahnfüllungen)
  • Augendruckmessung
  • Spaltlampenuntersuchung
  • Blutdruckmessung
  • Blutanalyse
  • Chemotherapie
  • Inhalationstherapie
  • Physiotherapie
  • Bade- und Waschbehandlungen
  • Dermatologie
  • Onkologie
  • Therapie und Prophylaxe von Reisekrankheiten
  • Gynäkologie (Deckzeitpunktbestimmung, Trächtigkeitskontrolle)
  • Diagnostische Verfahren
  • Röntgen: HD- und ED-Röntgen für alle Rassen
  • Ultraschall: zur Untersuchung der Bauch- und Brusthöhle inkl. Herzultraschall
  • EKG Labor- und mikroskopische Untersuchungen
  • Endoskopie

weitere Informationen finden Sie unter Information > Herzsprechstunde

Außerhalb unserer Sprechzeiten und der Terminsprechstunde haben wir werktags von 8-9 und 19-21 Uhr und and den Wochenenden und Feiertagen von 10 – 13 bzw. 18 – 21 Uhr einen Bereitschaftsdienst für Notfälle eingerichtet, so dass Sie bei uns in diesen Zeiten direkt einen Tierarzt erreichen.

Zu Notfällen gehören z. B.: blutende Verletzungen, verschluckte Fremdkörper, Fieber, Schwächeanfälle durch Kreislaufversagen etc.

Notfallmedizin

  • Versorgung von Unfallpatienten
  • Versorgung von Notfallpatienten
  • Stationäre Aufnahme und Behandlung von Intensivpatienten
  • Transfusionsmedizin (Blutübertragungen)

Auch bei Notfällen bitten wir um telefonische Voranmeldung, um entsprechende Vorbereitungen treffen zu können.

Narkose ist nicht gleich Narkose. Spezielle Verfahren für Risikopatienten oder ältere Tiere sind möglich. Aufwändig auch unsere besondere Betreuung während der Narkose….

Die Narkose wird bei uns wahlweise mittels Injektions- oder Inhalationsnarkose durchgeführt. Bei der Inhalationsnarkose wird dem Patienten mittels Intubation die optimal benötigte Menge Narkosemittel Isofluran (eines der besten und sichersten Narkosegase, welches als nicht giftig und nicht krebserregend gilt) und Sauerstoff zugeführt.

Die narkotisierten Tiere werden ständig von geschultem Personal und mit modernen Narkoseüberwachungsgeräten überwacht.

Der Vorteil der Inhalationsnarkose mit Isofluran liegt darin, dass es nach Beendigung der Zufuhr sehr schnell über die Lunge ausgeschieden wird und damit die Narkoselänge verkürzt und optimiert. Nicht nur Risikopatienten oder ältere Tiere, sondern insbesondere für kleine Heimtiere wie Kaninchen und Meerschweinchen ist diese Art der Narkose sinnvoll.

  • Injektionsnarkosen
  • Inhalationsnarkosen
  • CO2-Messung
  • OP-Überwachung (Monitoring)
  • EKG-Monitoring
  • Blutdruckmonitoring
  • Elektrochirurgieeinheit
  • Pulsoxymetrie

Unsere Narkoseverfahren und das Handling entsprechen dem Universitätsstandard.

„Rund-um-Betreuung“ oder: „Wohlfühlpaket bei Narkosepatienten“

Wir verwenden Wärmematten, um das Auskühlen während der Narkosephase zu verhindern. Ein so genannter „Bairhugger“ kommt bei uns zum Einsatz, damit sich das Tier während der Aufwachphase wohl fühlt. Mit dieser Abdeckung wird das Tier von wärmender zirkulierender Luft umhüllt – dieses Verfahren ist bekannt aus der Humanmedizin. Ihr Tier steht in dieser Zeit durchgehend unter Beobachtung.

Wir führen nicht nur gängige Standard-Operationen wie z. B. Kastrationen durch, sondern auch solche, die spezielles Instrumentarium erfordern.

Dies sind z. B.:

  • Darmresektionen nach Darmverschlüssen oder Darmtumoren
  • Milzentfernungen wegen Tumoren oder Milzdrehungen
  • Urethrostomie (als Penisamputation beim Kater bezeichnete Harnröhrenplastik nach Harnröhrenverschluss durch Harngrieß oder Harnröhrensteine)
  • Zwerchfellrisse
  • Hernien
  • einfachere Frakturversorgungen
  • Femurkopfresektion
  • Kieferfrakturen (Cerclagen)

Die Endoskopie ist ein Verfahren, mit dem man Körperhöhlen und Hohlorgane betrachten kann. Dabei können mittels spezieller Instrumente Gewebeproben entnommen und ggf. auch Fremdkörper entfernt werden.

In unserem Fachzentrum bieten wir folgende Laparoskopien an:

  • Rhinoskopie: Nasenhöhlenspiegelung, ggf. mit Probenentnahme und Fremdkörperentfernung (z. B. eingeatmete Grannen)
  • Laryngoskopie: Kehlkopfspiegelung
  • Tracheoskopie: Luftröhrenspiegelung
  • Bronchoskopie: Spiegelung der Bronchen, ggf. mit Gewinnung einer Lungenspülprobe (sogenannte BAL)
  • Gastroskopie: Magenspiegelung mit Probenentnahme aus der Magenschleimhaut und ggf. endokskopischer Entfernung von abgeschluckten Fremdkörpern.

Bei der Bauchhöhlenspiegelung kann mit sehr kleinen Zugängen durch die Bauchdecke die Bauchhöhle unter Sicht begutachtet werden (sogenannte Schlüssellochtechnik). Mittels spezieller Instrumente können so auch Operationen durchgeführt werden. Wichtig zu wissen ist, dass die Zugänge in die Bauchhöhle zwar sehr klein sind, aber der Patient trotzdem weit ausgeschoren werden muss, da man je nach Patient und Eingriff teils auch von der Seite einen sauberen / sterilen Zugang benötigt. Da die Bauchhöhle mit einem speziellen Gas gefüllt werden muss, um eine gute Sicht zu ermöglichen, ist es natürlich selbstverständlich, dass unsere Patienten während der Laparoskopie mittels Inhalationsnarkose schlafen und persönlich und mit Monitorgeräten überwacht werden.

In unserem Fachzentrum bieten wir folgende Laparoskopien an:

  • Bauchhöhlenspiegelung mit Probenentnahme (z. B. für Leberbiopsien)
  • Laparoskopische Entfernung eines Bauchhodens beim Rüden (sogenannter abdominaler Kryptorchismus)

Bei manchen Tumorerkrankungen macht es auch bei den Tieren Sinn, eine Chemotherapie durchzuführen. Manchmal könnten spezielle Enzymhemmer eingesetzt werden, manchmal benötigt man richtige Zytostatika. Da unsere Tiere ein anderes Fellwachstum haben, fallen ihnen im Gegensatz zum Menschen nicht die Haare aus. Auch balancieren wir die Dosierung sehr sanft aus, damit kaum Nebenwirkungen eintreten.

Im Regelfall können Chemotherapien ambulant in der Terminsprechstunde gemacht werden. Nach einer kurzen Blutuntersuchung werden die Medikamente über einen Venenzugang mittels Infusion gegeben. Danach darf der Patient wieder nach Hause.

Sollte bei Ihrem Tier eine Chemotherapie notwendig sein, sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Terminsprechstunde! Wir sprechen mit Ihnen dann die Möglichkeiten und Modalitäten durch.

  • Zahnreinigungen inklusive -politur
  • Zahnextraktionen
  • Zahnröntgen
  • Füllungen